Donnerstag, 31. Dezember 2015

Plätzchen galore

Das Jahr ist so gut wie zu Ende, weshalb ich endlich mal wieder einen Post auf meinem lange vernachlässigten Blog teilen möchte. Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Jahresrückblick, wie er aktuell auf vielen Blogs zu finden ist. Auch nicht um eine Aufzählung meiner diesjährigen Strick- und Häkelprojekte (die Liste wäre ein bisschen armselig), sondern ein kleiner Blick auf meine alljährliche vorweihnachtliche Backaktion.
Mit klebrigen und mehligen Teigfingern lässt sich die Kamera oder das Smartphone natürlich nicht so gut bedienen, deshalb ist auch nicht jeder einzelne Schritt penibel festgehalten, aber die paar Bilder vermitteln zumindest einen kleinen Eindruck, wie ich die letzten drei Tage vor Weihnachten zugebracht habe.


Ganz am Anfang steht natürlich die Auswahl der Plätzchensorten. Zu meinen drei Standardsorten (klassische Mürbeteigplätzchen, Kakaotaler mit Mandeln sowie Pfefferkuchen à la Ikea) wollte ich dieses Jahr noch etwas Abwechslung reinbringen, deshalb habe ich zunächst ein paar meiner Lieblingsbackbücher durchforstet.
Eigentlich sollte noch etwas mit Schokoladenfüllung dazukommen... Und ein herzhafter Keks zum Ausgleich wäre auch nicht schlecht... Und Shortbread wollte ich auch schon immer einmal ausprobieren...
Das ist dann doch etwas viel geworden, sodass es zum Schluss bei den drei Standardplätzchen blieb. Das Shortbread habe ich zwar auch gebacken, das ordne ich aber eher als Fehlschlag ein, weil es ein wenig klitschig geworden ist. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, die doppelte Teigportion nicht auf einmal anzurühren und auch nicht einen Teil des Mehls (auch wenn es nur ein kleiner war) durch Stärke zu ersetzen.


Zuallererst habe ich Oliven eingelegt, denn zu diesem Zeitpunkt stand noch der Plan mit dem herzhaften Keks. Ein bisschen Thymian und Rosmarin, Zitronen- und Orangenschale, ein Lorbeerblatt und eine Knoblauchzehe in Olivenöl leicht erwärmen und mit den grünen Oliven in ein Glas geben - fertig. Auch wenn aus den Keksen bis jetzt nichts geworden ist, bin ich von den Oliven schwer begeistert.











Danach ging es mit den Pfefferkuchen weiter, denn der Teig muss am längsten ruhen. Von der im Backbuch angegebenen Menge mische ich immer eine doppelte Portion an, dabei kommen dann u.a. ein ganzes Stück Butter, 800 g Mehl sowie 340 g Zucker und 200 ml Sirup (zur Hälfte Rübensirup und goldklarer Sirup) zum Einsatz.
Wenn die Masse aus Buttern, Gewürzen, Zucker, Sirup und Wasser auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, werden Mehl und Natron untergemischt, ehe der Teig bis zu 48h im Kühlschrank ruht.


Teig Nr. 2 ist der Mürbeteig, von dem ich jedes Weihnachten am meisten verbacke. Das hier ist eine von drei Teigportionen. Insgesamt habe ich für den Mürbeteig drei Stücken Butter, 375 g Puderzucker, 1125 g Mehl und drei Eigelbe verarbeitet.
Mit den drei Vanilleschoten, die außerdem dadurch angefallen sind, konnte ich auch endlich mal wieder mein Vanillezuckerglas auffüllen.
In kleinen Frischhaltefoliepäckchen landete auch dieser Teig zunächst im Kühlschrank.


Als letztes blieb noch der schokoladige Teig. Dieser wird nicht mit Förmchen ausgestochen, sondern zu Rollen geformt und dann in Scheiben geschnitten. Schon allein dafür hat sich unser Allesschneider gelohnt, denn mit einem Messer hätte ich niemals so gleichmäßige Scheiben hinbekommen und vor allem nicht so unglaublich schnell. (Und alle Finger sind auch noch dran.)












Nach dem ersten Verpackungsdurchgang konnte ich die Keksdosen schon etwas entlasten, allerdings sind mir dann die Beutel ausgegangen.

Am letzten Backtag habe ich mich ganz den Pfefferkuchen gewidmet. Den Teig mag ich am liebsten, weil er sich auch direkt aus dem Kühlschrank ganz leicht ausrollen ist. Beim Backen pooft der Teig auf, sodass der Teig zwar nicht optimal für sehr detaillierte Ausstechformen ist, für die Teddys aber ideal.




Dann wünsche ich Euch schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Nächstes Jahr gibt es hier bestimmt wieder häufiger etwas zu lesen.

Bis dahin!

Samstag, 12. September 2015

Beste Tasse der Welt

Bald gibt es bestimmt auch mal wieder einen Post mit mehr Text, bis dahin aber erst einmal ein paar leicht psychotisch dreinblickende Waldtiere:




Sonntag, 31. Mai 2015

Zur Abwechslung etwas Kulinarisches

Nachdem es hier in letzter Zeit eher um Textiles und fehlgeschlagene biologische Waffen ging, gibt es endlich wieder etwas Essbares (ganz ohne Risiko) auf dem Butterschaf.
Zwischendurch wurde natürlich der eine oder andere Kuchen gebacken, aber dann habe ich natürlich vergessen Bilder zu machen. So auch beim letzten Loccum-Kuchen (Hiermit lege ich Loccum-Kuchen als offiziellen Namen fest. Bis jetzt haben wir ihn immer Schwabbelkuchen genannt, aber es klingt einfach nicht appetitlich.), für den es aber noch einen extra ausführlichen, extra reich bebilderten Post geben wird (dann wird auch das mit dem Schwabbelkuchen deutlicher). Ich glaube nicht, dass ich zu Hause auf viel Gegenwehr stoßen werden, wenn ich den Kuchen noch einmal backen "muss". Jedenfalls sind dabei ein paar Zitronen übrig geblieben, die es zu verwerten galt.

Auf der Suche nach einem passenden Rezept bin ich ganz schnell bei einem "Lemon Posset" aus meinem Lieblingsbackbuch "British Baking" von Peyton & Byrne gelandet. Ursprünglich (im Mittelalter) war ein Posset ein heißes Milchgetränk, das mit Wein oder Ale zum Stocken gebracht wurde. Mittlerweile wird damit jedoch ein eher Pudding ähnliches Dessert bezeichnet. Die Zutatenliste dafür ist recht übersichtlich: Zucker, Sahne und Zitrone - mehr braucht es nicht.


Von Light-Produkten halte ich ja gewöhnlich nichts, aber in Ermangelung von Double Cream (48% Fettgehalt) musste ich auf gewöhnliche Schlagsahne zurückgreifen. Die genaue Zusammensetzung sieht so aus:
  • 250 ml Schlagsahne
  • 62 g Zucker
  • abgeriebene Schale einer kleinen Zitrone
  • ca. 2 1/2 EL Zitronensaft
Sahne, Zucker und Zitronenschale werden werden unter Rühren aufgekocht, bis sich der Zucker komplett gelöst hat. Danach soll die Mischung noch 2 Minuten sanft köcheln. Bei anderen Rezepten soll die Sahne richtig aufkochen (also mit Blubberblasen, Aufschäumen und was dazu gehört), damit möglichst viel Flüssigkeit verdampft und die Masse fester wird. Macht Sinn, das werde ich dann wohl beim nächsten Mal ausprobieren.

Anschließend geht es hiermit weiter - Gläser, Zitronensaft und Sieb.


Nachdem die Sahne sanft vor sich hingeköchelt hat, wird sie vom Herd genommen und der Zitronensaft eingerührt. Ich habe etwas mehr genommen, als im Rezept angegeben war, da ich damit gerechnet hatte, dass sich die Masse sofort verdicken würde, sich nach der ursprünglichen Menge von ca. anderthalb Esslöffeln aber kein Unterschied erkennen ließ. Dem Geschmack hat es aber nichts geschadet.
Zum Schluss wird die Sahne durch ein Sieb gegeben und in passende Gläser oder Schälchen gefüllt. Gereicht hat es dann genau für die beiden Weingläser. 
Nach gut vier Stunden im Kühlschrank hat sich die anfangs noch flüssige Masse tatsächlich in eine herrlich cremige Mousse verwandelt, deren traumhaft samtige Textur ich leider nicht mit meinen stümperhaften Fotografiekünsten einfangen konnte (aber man kann erkennen, dass sie nicht vom Löffel läuft):


Fazit: Definitiv eine Wiederholung wert. Einziges Manko: Unten im Glas hat sich etwas Flüssigkeit gesammelt. Vielleicht lässt sich durch das oben erwähnte stärkere Kochen vermeiden. Vom Geschmack her erinnert es sehr stark an Lemon Curd. Dank des frischen Zitronengeschmacks merkt man gar nicht, dass man einen halben Becher Sahne gegessen hat. Laut dem besten Ehemann von allen fehlt noch etwas Keksartiges dazu - das lässt sich wohl einrichten.

Bis dahin!










Dienstag, 19. Mai 2015

Goldene Glitzer-GIF

In der Hoffnung, dass die Post mittlerweile in Berlin angekommen ist und ich hiermit keine Geburtstagsüberraschung mehr verderben kann, kommt hier nun endlich das Ergebnis meines güldenen Stickprojektes:


Das Stickprojekt und seine Inspiration


Wie sich zum Schluss gezeigt hat, hätte ich mir gar nicht die Mühe machen müssen, den Rand zu versäubern, da es am einfachsten (und wahrscheinlich auch am ordentlichsten) war, den Rand knappkantig abzuschneiden und einfach festzukleben. Damit die Rückseite trotzdem noch ein bisschen hübscher aussieht, habe ich sie noch mit Filz beklebt, aber davon habe ich natürlich vergessen, ein Bild zu machen. 

Das soll es ohne viel Worte dazu auch gewesen sein. Es war sehr viel Gold, sehr viele Kreuzstiche und sehr viele goldene Fitzelchen, die im Wohnzimmer durch die Gegend geflogen sind. 
Jetzt wird erst einmal wieder gestrickt und gehäkelt...








Sonntag, 3. Mai 2015

Zwischenstand Projekt Wemiwo

Was als ehrgeiziger Vorsatz begann und auch erste Erfolge verbuchen konnte, ist in den letzten Wochen etwas ins Stocken geraten.

In meiner Ravelry-Queue sammelten sich zwar immer mehr Projekte, mit denen ich meinen Vorrat hätte abbauen können, aber auch solche, für die ich nicht das passende Garn gehabt hätte. Gleichzeitig gelangten auch immer mal wieder ein paar Knäuel mit nach Hause. Die Kisten waren jedoch alle komplett belegt, sodass sich das Garn in Beuteln am Schreibtischstuhl sammelte. Auch mein selbst gewähltes Schlupfloch war meinem Vorhaben nicht gerade zuträglich. Und dann sind da auch noch diese verdammten Super Sales...

Kurzum, Projekt Wemiwo stand kurz vor dem Scheitern. Damit aber mein Neujahrsvorsatz nicht gänzlich umsonst war, hieß es vor der kommenden Wollbestellung nächste Woche (ich sag's ja: Super Sales...) noch einmal groß aussortieren. Und die Ausbeute war nicht schlecht.

Bei der aktuellen Aussortieraktion ist nun auch Garn rausgeflogen, dass ich schon einige Zeit für bestimmte Projekte fest eingeplant hatte. Da sich aber bei keinem dieser Projekte trotz vorhandenem Material sowie Anleitung ein Fortschritt erkennen ließ (soll heißen, ich hab gar nicht mit ihnen angefangen, sondern stattdessen andere Projekte vorgeschoben), hieß es Abschied nehmen.

Zusammengestellt in verschiedenen Wollpaketen habe ich bei ebay.kleinanzeigen nun sechs Anzeigen offen, die mich von ca. 8200 m/2554 g/51,7 Knäueln Garn befreien sollen. Das klingt doch nach was und lenkt ein bisschen von der Tatsache ab, dass ich gestern sechs neue Kisten gekauft habe und wir nächste Woche wieder eine Sammelbestellung im Büro aufgeben wollen.

Zwischenfazit: Hm... Ich hatte zwar ein paar einige mehrere schwache Momente beim Garnkauf (wer sagt zu Pink und Pailletten schon Nein) und ich baue das bereits vorhandene Garn nicht so schnell ab, wie ich erhofft hatte, aber ich gebe Projekt Wemiwo noch nicht ganz auf. Solange ich mich auch immer mal wieder von ein paar Knäueln trennen kann, sehe ich noch Hoffnung!

Bis dahin also!



Montag, 23. März 2015

Operation Schlumpfleder

Sie begann vielversprechend und doch mündete "Operation Schlumpfleder" schließlich wenig erfolgreich. Aus der blau gefärbten Essig-Tee-Mixtur und der Kombucha-Kultur ist zwar durchaus ein gewebeartiges Etwas entstanden, doch konnte das Endresultat wenig überzeugen.

So sah das ganze zwei Tage nach Beginn am 01.03. aus:

Erste Fäden von was auch immer sind zu erkennen und es blubbert ein bisschen.

Schon nach kurzer Zeit musste jedoch die Handtuchabdeckung weichen. Nicht nur, weil sie mir natürlich halb reingefallen ist, sondern weil eine offen stehende Schale mit Essig nun mal Essiggeruch verströmt, der im Laufe der Zeit (die Bakterien sollten mindestens drei Wochen lang wachsen) sicherlich noch einen ausgeprägteren Charakter entwickelt hätte. Da die Kuchenabdeckungen jedoch einen Hauch zu klein waren, musste schließlich eine umgedrehte Plastikbox herhalten.

Ein Tellerchen mit Kaffeepulver sollte später noch als Geruchskiller dienen.

Die Abdeckung wurde zweimal am Tag geöffnet, damit die Bakterien ein wenig frische Luft schnuppern konnten und der Deckel durch die sich entwickelnden Gärgase nicht raketenartig in die Luft geschossen wurde.

In seiner kleinen Biosphäre entwickelte sich Lennard das Leder (danke Carina für diesen inoffiziellen Projektnamen) munter vor sich hin. Von der "Mutterkultur" ging das faserähnliche Gedöns aus, das sich an der Oberfläche langsam zu einer geschlossenen, zart himmelblauen Schicht verband. Werden Schlümpfe eigentlich lila, wenn sie einen Sonnenbrand bekommen?
Vielleicht habe ich jedoch an dieser Stelle das Experiment negativ beeinflusst, denn ich habe die Gewebematte hin und wieder mit einem Holzstöckchen angestupst und wieder unter die Oberfläche gedrückt, um die darunterliegenden Luftblasen zu entfernen. Auf der zunächst glatten Oberfläche drückte sich nach einigen Tagen die Mutterkultur durch, sodass in der Mitte eine unregelmäßige Kreisform entstand. Ich hoffte, dass diese durch das Trocknen vielleicht wieder verschwinden würde. 

Theoretisch hätte Lennard mindestens bis zum vergangenen Samstag, den 21.03., wachsen sollen, besser sogar noch eine Woche länger, doch ich fand, dass seine Zeit bereits am 18.03. gekommen war: 

Zum Glück hat es uns nicht im Schlaf getötet und verspeist.

Nach drei bis vier Wochen in ihrer Ursuppe hätte die Gewebematte ca. 2 cm dick sein sollen, was sie zumindest am Rand und in der unschönen Mitte war. Nun hieß es, das glibberige Etwas gründlich zu waschen. Nachdem der Essigsud weggekippt war und das Teeleder seinen ersten Waschgang durchlaufen hatte, fiel mir daran auch kein starker Essiggeruch mehr auf, aber vielleicht haben meine Geruchssensoren nach diesem Overkill auch einfach abgeschaltet.

Auf einem Holzbrett hätte Lennard dann in dieser Form trocknen sollen:

Äh, joah... Na ja...

Hätten die Schlümpfe ihren eigenen Dr. Frankenstein gehabt, hätte der sicher was damit anfangen können. Wie ganz gut zu erkennen ist, ist das Teeleder am Rand sehr viel dicker und wirft zudem Blasen. Die einzelnen Schichten, die in der Schale durch ihre unterschiedlich starke Blaufärbung erkennbar waren, waren leider nicht auf der gesamten Fläche miteinander verbunden, sodass Lennard sein tragisches Ende schließlich als zerrupfter Fetzen fand:

Nee, nicht wirklich...


Vielleicht hätte sich Lennard ohne Ostereierfarbe oder Anstupsen besser entwickelt, aber selbst wenn ich ein ebenmäßiges Stück Schlumpfleder erhalten hätte, überzeugt mich dieses neue Material nicht wirklich. Es gehört nicht unbedingt zu den praktischen Eigenschaften eines Kleidungsstück, wenn es sich beim Kontakt mit Flüssigkeit sofort vollsaugt und auf ein Vielfaches der Materialstärke anwächst. Und auch der Menschenhaut-Look ist zumindest für mich nicht wirklich das Wahre.
Die Akte Lennard wird deshalb endgültig geschlossen und die Operation Schlumpfleder als Fehlschlag eingestuft.

Der beste Ehemann von allen fragt sich bereits, wann ich mein nächstes Experiment starte. In den kommenden Wochen werde ich mich jedoch erst einmal wieder dem Cape und meinem Glitzer-Stickprojekt widmen. Dann ist ja auch schon bald wieder Ostern, für das ich mir bereits eine kleine Überraschung überlegt habe. Ich sage nur so viel: Es wird gülden...

Bis dahin!




Mittwoch, 4. März 2015

Und da war sie weg...

Schneller als gedacht verabschiedet sich dieser Haufen Knäuel heute aus meinem Vorrat:


14 Knäuel mit insgesamt 1300 g und 5370 m Lauflänge – nach nicht einmal 12 Stunden auf ebay-Kleinanzeigen hatte das Komplettpaket schon einen Abnehmer gefunden.

Und wieder ist eine Kiste frei...


Sonntag, 1. März 2015

Projekt Wemiwo und was sonst grad aktuell ist

Eigentlich hätte es so gut klappen können mit meinem Projekt Wemiwo.

Das Garn ist ordentlich in Kisten verstaut und bei Ravelry katalogisiert. In meiner Warteschlange befinden sich mittlerweile 16 Projekte, die ich alle mit Garn aus meinem Vorrat erledigen könnte.
Doch dann wünscht sich die beste große Schwester von allen ein Cape und schon liegen hier wieder 20 Knäuel mehr rum. Vielleicht sind es auch 40, denn irgendwie sind auch noch 20 Knäuel für mich mit in den Warenkorb gefallen. Wie gut, dass ich mir mit Beginn meines Wollverzichts das Schlupfloch offen gelassen hatte, dass ich mir durchaus Garn kaufen könnte – wenn dafür bereits ein Projekt feststeht. Und das tut es tatsächlich, auch wenn ich bis jetzt nicht über die Maschenprobe für meine zukünftige Strickjacke hinausgekommen bin:


Nachdem ich an der Anleitung des Capes eine Weile getüftelt hatte und dann nochmal von vorne anfangen musste, weil ich mit den falschen Werten gerechnet hatte (immer auf die Maschenzahl des Musters achten!), habe ich dieses Wochenende endlich mit dem Stricken angefangen und das erste Knäuel auch bereits verstrickt. Das heißt aber nicht, dass ich innerhalb der nächsten zwei Wochen damit fertig sein werde...
An den breitesten und längsten Stellen wird das Cape jeweils 120 cm breit sein, sodass einmal wieder meine Matten nicht zum Spannen ausreichen werden. Ich befürchte, ich werde nicht um die Anschaffung dieser Puzzlematten herumkommen. So ein Mist aber auch...
So sieht das gute Stück bis jetzt übrigens aus:


Sieht man einmal von diesem kleinen Rückschlag ab, läuft es eigentlich ganz gut. Beim gestrigen Durchsortieren und Fotografieren der Knäuel habe ich gleich noch einmal 1,3 kg Garn aussortiert, die morgen mit ins Büro kommen und dort hoffentlich Abnehmer finden.

Auch Projekt Haddington wurde vor kurzem wieder reaktiviert. Nach der Euphorie des Kaufs eines Knäuelhalters habe ich endlich mal wieder ein paar Zentimeter gestrickt, sodass sich das zweite Knäuel des dritten Abschnitts nun langsam dem Ende nähert. Doch noch ist nicht der Punkt erreicht, ab dem die Reihen merklich kürzer werden, weshalb der Fortschritt nur schleichend vorangeht.
(Ich habe das Knäuel eben beim Schießen des aktuellen Bildes noch einmal gewogen. Es wiegt doch noch 11 g.)

Vorher...
  
...und der aktuelle Stand.

Mein Glitzer-Stickprojekt nimmt auch langsam Form an (es wird quadratisch). Das Metallic-Häkelgarn ist ein wenig störrisch und nicht so anschmiegsam wie normaler Sticktwist, dafür funkelt es wie...etwas sehr funkelndes. Hier kann ich natürlich nur einen nichtssagenden Ausschnitt zeigen, denn es ist ja ein Geschenk für jemanden.

Ja, ich gebe zu, ich hatte nicht rein zufällig ein Knäuel goldenes Häkelgarn zu Hause, aber ich hab es für ein Stickprojekt gekauft, also zählt es nicht.
Und zu guter letzt noch ein kleines Experiment, dass zwar nichts mit dem Stricken oder Häkeln zu tun hat, aber doch in Richtung "Textilien" und hoffentlich nicht (wieder) in Richtung biologischer Kampfstoff geht:

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.
Doch, ein klein wenig kann man bereits erkennen. Die kleinen Bläschen auf der linken Seite bedeuten (hoffentlich), dass die Kombucha-Kultur in ihrer Anstellflüssigkeit aus grünem Tee mit ordentlich Zucker und Essig langsam anfängt zu gären und mit der Produktion der bakteriellen Zellulose loslegt. Was das ganze werden soll? Rein theoretisch eine Art "vegetarisches Leder". Beim Stöbern im Netz bin ich auf diese Seite gestoßen, die einen kleinen Einblick in die Forschung der Designerin Suzanne Lee gibt, die aus einer Bakterienkultur (die gewöhnlich für ein vergorenes Teegetränk verwendet wird) Gewebe züchtet, um daraus Kleidung herzustellen.
Eigentlich keine schlechte Idee, aber momentan sind die daraus entwickelten Stücke nur für trockenes Wetter geeignet, da sich das Gewebe bei Kontakt mit Wasser wieder vollsaugen würde. Dann wäre da auch noch die Tatsache, dass die Kleidungsstücke ein klein wenig aussehen, als wären sie direkt aus "Schweigen der Lämmer" herausgefallen. Um die Menschenhautoptik zu vermeiden, habe ich deshalb eine Tablette blaue Ostereierfarbe mit in der Flüssigkeit aufgelöst. Dann sieht es später vielleicht nur aus wie Schlumpfleder.
Im Moment scheint zwar alles nach Plan abzulaufen, aber ich befürchte, dass die Kombination aus Essig, Zucker und fleißig gärenden Bakterien einen markanten Geruch entwickeln wird, der wahrscheinlich etwas penetranter sein wird als der leicht zitrusartige Duft guten Sauerteigs, zumal das Gemisch drei bis vier Wochen lang stehen soll. Wir werden sehen, ob das Zeug nächste Woche vielleicht schon in die Tonne wandert.

Jetzt geht es erst einmal ans Brot backen.
Bis dahin!


Sonntag, 15. Februar 2015

R wie Zorro! Ähm...Moment...

Sie ist endlich fertig – meine erste Kreuzsticharbeit seit... 17 Jahren? Ich glaube, das kommt hin. Beim letzten Mal habe ich auf jeden Fall noch in vorgelocherte Kärtchen gestickt, ein wenig habe ich mich also gesteigert.

Den Zeitaufwand habe ich ganz eindeutig unterschätzt. Knappe anderthalb Monate habe ich für das Bild gebraucht und dabei sogar noch einen kleinen Teil ausgelassen. Vom Garnverbrauch war ich auch sehr überrascht. Fast drei Stränge des dunkelgrünen sowie fast zwei Stränge des hellgrünen Farbtons wurden verarbeitet. Ich tippe darauf, dass mein "Stich-Pfad" nicht ganz optimal gewählt war, da hätte sich wahrscheinlich noch was einsparen lassen.

Jetzt aber erst einmal ein paar Bilder:

Der Buchstabe ist schon mal fertig!

Noch ein Rand, damit nichts ausfranst.

Gewaschen, gebügelt und getrimmt.

Aufgezogen und fertig zum Einsetzen!

Fertig gerahmt.
Damit der Stoff nicht ganz flach im Rahmen liegt und sich vor allem keine Knötchen nach vorne drücken können, liegt unter dem Stoff eine Schicht Volumenvlies, das etwas kleiner zugeschnitten ist als die Rückwand. Die Ränder sind auf der Rückseite mit doppeltem Klebeband fixiert, das war es auch schon an Befestigung.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit, habe allerdings auch schon ein paar Sachen gefunden, auf die ich beim nächsten Projekt besser achten werde. So wird etwa der Faden häufiger entdreht, damit die Stiche schön glatt liegen. Außerdem habe ich es irgendwie geschafft, dass der mittlere, senkrechte Balken (an dessen Ende das ganze florale Gebömsel ist) um eine Masche nach rechts versetzt ist. Ich habe versucht herauszufinden, wo der Fehler sich eingeschlichen hat, aber ich bin ihm nicht auf die Schliche gekommen. Aber es sieht nicht unproportional aus, also lass ich das nochmal durchgehen.

Ich habe auch schon eine Idee für mein nächstes Stickprojekt, das wird allerdings weniger komplex. Dafür kommt ordentlich Glitzer rein!


Freitag, 13. Februar 2015

Sein Name ist Nobody

Wie ein frisch angeschnittener Apfel – so soll es riechen, wenn man Vollkornmehl und lauwarmes Wasser einige Tage an einem kuscheligen Plätzchen sich selbst überlässt. Theoretisch zumindest... Praktisch kann dabei eine graubraune Masse herauskommen, die, um jetzt niemandem den Appetit zu verderben, eher... na ja... sie riecht nicht gut. Gar nicht. So überhaupt nicht. Lassen wir es lieber dabei bleiben...

Die Rede ist natürlich vom Sauerteig. In nahezu allen Anleitungen und Rezepten für verschiedene Sauerteig-Variationen findet sich der Hinweis, dass das Herstellen einer Sauerteigkultur kinderleicht sei. Warm stellen, einmal am Tag füttern und rühren und schon steht eine große Portion Sauerteig bereit, mit der sich sofort das erste Brot backen ließe.

Da wir seit gut anderthalb Jahren den Großteil unseres Brotes selbst backen, wollte ich mich natürlich auch einmal an diesem Grundstein des Brotbackens versuchen. Wie sich vielleicht aus der Einleitung zu diesem Post schließen lässt, sind meine bisherigen Versuche kläglich gescheitert.

Nach einem Rezept aus dem "Gugelhupf" mit Hefe kalt geführt – nada.
Mit Weizenvollkornmehl in der Küche – niente.
Mit Dinkelvollkornmehl – nä.
Nochmal Weizenvollkorn – da möchte ich nicht drüber reden.
Und dazwischen lagen noch diverse andere Fehlschläge, die ich zum größten Teil schon wieder verdrängt habe.

Doch jetzt, ich weiß nicht woran es liegt, bin ich stolze Besitzerin eines Weizensauerteigs, der mittlerweile drei Wochen alt ist und schon in zwei Backgängen zum Einsatz kam.
Vielleicht lag es daran, dass ich ausgerechnet diesmal keine Schritt-für-Schritt-Fotos gemacht hatte, dass ich das Ansetzen des Teiges nicht getimet hatte, um am Wochenende backen zu können oder vielleicht auch einfach, weil der Teig keinen sorgfältig ausgewählten Namen bekommen hat, der seine feinperlige Persönlichkeit hätte widerspiegeln sollen.

Dafür war die Überraschung umso größer, als ich, schon auf das Schlimmste gefasst, tatsächlich einen säuerlichen Apfelduft aus dem Glas wahrnahm. Das Experiment Sauerteig schien endlich ein Erfolg zu werden.

Und so wurde aus dieser blubbelnden Masse...


...schließlich dieses nicht unschmackhafte Brot:


Allerdings ist hier noch ein Tütchen Trockenhefe mit im Teig gelandet, da die Triebkraft eines jungen Sauerteigs wohl noch nicht so ausgereift ist.
Letzte Woche habe ich das erste Mal unsere übliche Wochenration von drei Broten gebacken, doch mit diesem Ergebnis war ich nicht wirklich zufrieden. Der Teig war zu nass und ich musste nachträglich noch sehr viel Mehl unterarbeiten. Dafür sind die Brote auch ohne zusätzliche Hefe sehr schön aufgegangen, es dauert nur einige Stunden länger.
In Zukunft werde ich für unser tägliches Frühstücksbrot jedoch wieder auf ein Hefeweißbrot umsteigen, während das schwerere Sauerteigbrot eher dem Abend vorbehalten bleibt.

Im Moment ruht das Anstellgut in flüssiger Form im Kühlschrank, um für die nächste Backaktion frischgehalten zu werden. Getrocknet lässt er sich jedoch dauerhaft lagern. Das sieht dann in etwa so aus:


Dünn auf Backpapier verstreichen,...

...einen Tag trocknen lassen...
...und zerkleinert in ein fest schließendes Glas geben.
Das war es zunächst erst einmal zu meinen Abenteuern mit dem Sauerteig – ein Post, den ich eigentlich schon ganz lange schreiben wollte, aber leider nie etwas zum Vorzeigen hatte, das nicht als biologisches Kampfmittel hätte durchgehen können.
Bald gibt es hier wieder etwas neues.
Bis dahin!

Donnerstag, 29. Januar 2015

Projekt WemiWo

Den einen oder anderen überkommen sie zum Ende des Jahres und manchmal schaffen sie es sogar über das Neujahr hinaus – die guten Vorsätze.

Auch ich reihe mich dieses Jahr in den Kreis jener ein, die sich für das neue Jahr etwas vorgenommen haben. Eigentlich wollte ich schon längst darüber geschrieben haben (mit dem Vorsatz hat es offensichtlich nicht so gut geklappt), doch da ich jetzt erst etwas Richtiges zum Vorzeigen habe, stelle ich euch hiermit nun mein Projekt Wemiwo vor.

Wemiwo – Weg mit der Wolle!

Ohne Frage: Wolle (und natürlich auch viele andere Garne) ist toll. Sie ist leicht, lässt sich gut in Kisten stapeln, wird nicht schlecht und es gibt unzählige Farben und Qualitäten. Alles Gründe, warum man zwischendurch nicht das ein oder andere Knäuel kaufen sollte. Oder zwei. Und dann vielleicht noch zwei in der anderen Farbe. Schließlich braucht man ja eine gewisse Auswahl, wenn man zwischendurch das ein oder andere Projekt beginnen möchte. Und diese zehn Knäuel Baumwoll-/Kaschmirgarn sind genau richtig für dieses eine Großprojekt, das ich mir schon ganz lange vorgenommen habe. Die werden so schnell verhäkelt, dass sie erst gar keinen Lagerplatz wegnehmen. Aber vielleicht sind es auch zwanzig? Es ist nun mal nicht leicht, sich zwischen Lindgrün und Apricot zu entscheiden und außerdem hatte der Wollladen Jubiläum und es handelte sich um ein absolutes Schnäppchen und selbst wenn die Knäuel doch eine Weile liegen sollten (was sie ja nicht tun werden, denn das Kleid häkelt sich ja fast von selbst), lassen sie sich in hübschen Kisten ja schön unterbringen und lagern. Oh-oh…

Der aufmerksame Leser wird nun zu dem Schluss gekommen sein, dass sich bei mir im Laufe der letzten Zeit eventuell das ein oder zwei extra Knäuel angesammelt haben könnten. Bis vor kurzem konnte ich meine gehamsterten Schätze diskret hinter dem Sofa verstauen, das zufällig genau eine Kistenbreite von der Wand entfernt stand. Nach unser großen Umräumaktion musste ich meinen Wollbunker jedoch abbauen, sodass die Kisten im Flur zwischengelagert werden.


Zu meiner Verteidigung: In einer der Kisten befinden sich Stickstoffe, kein Garn! Allerdings, und das muss ich zu meiner Schande gestehen, ist das noch nicht einmal alles. Die "gute" Kiste mit den Edelhaar-Einzelknäueln steht noch auf dem Zwischenboden und das kleine Regal mit den sechs Körben voller (ja, natürlich) Garn steht bereits im neuen Wohnzimmer. 

Deshalb (jetzt komme endlich zu meinem Vorsatz für dieses Jahr) habe ich mir vorgenommen, erst meinen Garnvorrat massiv abzubauen, ehe ich mir neue Wolle gönne. 
Tatsächlich bin ich meinem Vorsatz bis jetzt sogar treu geblieben und habe mir nicht nur keine Wolle gekauft, sondern auch schon 241 m verbraucht. Das entspricht unglaublichen 1,205 Knäueln des verwendeten Garns. Herausgekommen sind diese Häkel-Socken nach einer Anleitung aus der neuen Simply Häkeln.



Zu meinem Vorhaben hat mich übrigens nicht nur der immer höher werdende Turm an Kisten inspiriert, sondern auch der Blog von Frl. Unordnung, die in ihren Posts über ihre Entrümpelungs- und Aufräumaktionen berichtet. Damit liefert sie mir nicht nur die nötige Motivation, um mich auch endlich von unnützem Kram zu trennen, sondern auch kleine Kuchenformen oder Vanilleschoten, die bei ihr aus der Wohnung fliegen. Eine Win-Win-Situation für alle!

In den nächsten Wochen und Monaten heißt es also: Stricken, Häkeln, Flechten, Knüpfen und Tatten, bis die Finger bluten. Einige Projekte habe ich mir bereits ausgesucht, aber die werde ich in einem späteren Post vorstellen.
Bis dahin!

Sonntag, 11. Januar 2015

Da war ja noch was...

Das neue Jahr ist inzwischen ein paar Tage alt, deshalb kommt meine Jahresabschlussprojektpräsentation (das muss ich mir unbedingt für Galgenbaum merken) leider etwas spät. Nach meinem letzten Eintrag vom 10. Dezember habe ich mich ordentlich ins Stricken und Häkeln gestürzt und die Babydecke als auch die lalylala-Puppe Fibi pünktlich zu Weihnachten fertiggestellt.


Die Minimaschenprobe von Baumwoll- und Lopi-Garn hatte zwar keinen Unterschied ergeben, doch die Kapuze ist im Nachhinein doch etwas knapp geworden, oder der Schädel etwas größer. Aber vielleicht kommt die hohe Stirn auch mal wieder in Mode. Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich glaube, das nächste lalylala-Projekt wird nicht lange auf sich warten lassen...


Eigentlich ließ sich die Decke recht schnell stricken, deshalb ärgere ich mich noch immer sehr, dass ich sie nicht pünktlich im November fertiggestellt hatte. Um den Rand einzufassen und die Fadenenden zu verstecken, habe ich einfach eine Runde fester Maschen gehäkelt. Die Trocknungszeit der Babydecke hatte ich etwas zu kurz eingeschätzt, sodass ich sie leider nicht mehr vor Weihnachten in die Post geben konnte. Da sich dieses Geschenk also so oder so verspätet hätte, habe ich für den großen, aber immer noch kleinen Bruder des Babydeckenempfängers gleich noch ein schnelles Mützchen gestrickt. 


Das ist bereits das zweite Mal, dass ich die Anleitung von Annika nachgestrickt habe und ich bin wieder begeistert gewesen, wie schnell die Mütze fertig ist. 

Zwischen den Jahren konnte ich auch an meinem Projekt Haddington arbeiten und habe mittlerweile auch schon einige Zentimeter des dritten und letzten Abschnitts geschafft. 


Drei dunkelgraue Knäuel gilt es noch zu verstricken, dann folgt die Kordelkante, vor deren Länge es mich ein klein wenig graut... Wahrscheinlich muss ich mir noch ein Päckchen Kabelverbinder kaufen, damit ich den Umfang des Tuches komplett auf meine Nadel bekomme. Mittlerweile hat sich auch meine anfängliche Sorge verflüchtigt, dass die Ausmaße stark unter denen der Anleitung liegen werden. Die letzte Reihe des zweiten Abschnitts war bereits 125 cm lang, sodass ich mir den Schal schon zweimal um den Hals werde wickeln können. 

Ehe das Tuch fertig ist, möchte ich eigentlich kein neues Strick- oder Häkelprojekt beginnen. Allerdings (natürlich gibt es eine Ausnahme) habe ich mir in den letzten Monaten und Wochen einiges an Literatur und Material zum Sticken zugelegt und das erste Projekt ist auch schon in Arbeit.
Im Urlaub habe ich den Blog patternmakercharts.blogspot.com entdeckt, der eine große Auswahl alter Kreuzstichvorlagen bereithält. Ich suchte nach einem schnörkeligen "R", das nach Möglichkeit auch noch florale Elemente aufwies und habe mich schließlich hierfür entschieden:

Schnörkelig: Check! Blumig: Check!
Ich sticke auf 14 ct Aida und arbeite mit 3 Fäden Rico-Stickgarn. Einen passenden Bilderrahmen habe ich auch schon gekauft. Das nächste Bild wird es dann von der fertig gerahmten Initiale geben.

Sooo... Damit wären wohl alle Projekte der letzten Zeit abgehakt. Auf meiner To Do-Liste stehen natürlich schon wieder wahnsinnig viele Sachen, deshalb wird mir in nächster Zeit auch nicht das Futter für den Blog ausgehen, auch wenn zwischen den Einträgen hin und wieder etwas mehr Zeit liegen wird.

Bis dahin!